Neues Gesetz: Regierung beglückt Pharmahersteller | FTD.de

Die Koalition hat ein Gesetz verabschiedet, das Billigimporte von Medikamenten verhindern soll. Dies hat zur Folge, dass die Pharmahersteller in Deutschland profitieren. von Christiane von Hardenberg, BerlinDie schwarz-gelbe Koalition hat der Pharmabranche ein bedeutendes Zugeständnis gemacht: Künftig sollen bei Preisverhandlungen für neue Medikamente die internationalen Vergleichspreise ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung des jeweiligen Landes gesetzt werden. Das hat zur Folge, dass niedrigere Preise für das selbe Medikament in ärmeren Ländern wie etwa in Rumänien als Referenz ausgehebelt werden. „Das Verfahren wird erheblich ausgewogener als bisher“, sagte Unionsfraktions-Vize Johannes Singhammer CSU der FTD. „Damit sichern wir den Industriestandort Deutschland.“ Das bisher unbeachtete Zugeständnis wurde Ende vergangener Woche von Union und FDP im Bundestag beschlossen.Arzneimittelausgaben der GKV Arzneimittelausgaben der GKVDamit verwässert die Regierung das AMNOG deutlich. Zugleich schränkte die Koalition bei der Änderung des Arzneimittelgesetzes AMNOG die Möglichkeiten ausländischer Versandapotheken, deutschen Kunden besonders hohe Rabatte zu geben, erheblich ein.

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