Studie drängt auf strengere Regulierung von Suchmaschinen | heise online

Viele Nutzer fühlten sich im Netz „in einem quasi kontextfreien Informationsumfeld“, Suchmaschinen seien aber nie neutral. Vielmehr beruhten sie auf einem Geschäftsmodell und formten die Sicht auf die Welt nach ihren Algorithmen. Die Anwender selbst gäben zusätzlich ihre Daten ins Netz, die wiederum analysiert würden, „um uns passendere Informationen zur Verfügung zu stellen“.Durch solche Elemente der personalisierten Suche könnten „Cyberkaskaden“ entstehen, die immer wieder identische oder ähnliche Ergebnisse liefern, arbeitete die Forscherin heraus. Informationen, die abweichende Meinungen enthalten oder inhaltlich nicht mit dem Nutzerprofil entsprechen, würden ausgeblendet. Dieses Phänomen verstärke sich, wenn Plattformen wie Google oder Facebook den Nutzern durch eigene Dienste zusätzlich an sich binden. Dabei sei auch zu bedenken, dass Google bei der Textsuche in Europa einen Marktanteil von 90 und in Deutschland sogar von 96 Prozent habe.

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