Beschneidungsethik | Telepolis

Entscheidungsbaum

15. Oktober Zwischenfazit: Kein Konsens. Aber zumindest ist deutlich geworden, welche Positionen zur Auswahl stehen – allesamt in der Forschungsliteratur vertreten, allesamt verbunden mit mehr oder weniger problematischen Implikationen, die man eingeht, wenn man sich auf eine davon festlegt.“Strikt medizinisch“: „Wir als Ärzte wollen damit nichts zu tun haben, weil wir uns nicht instrumentalisieren lassen und somit unseren Berufsstand schädigen wollen. Das sollen andere machen!““Offen für fast alles“: „Das muss jeder Arzt selbst von Fall zu Fall entscheiden.““Traditionsfreund“: Die Beschneidung ist ethisch legitim, weil sie dem Wohl des Kindes dient. Sie dient dem Kindeswohl deshalb, weil jene Form der Aufnahme in eine Religionsgemeinschaft, wie sie – unter elterlicher Obhut – mit der Beschneidung einhergeht und auch nur durch die Beschneidung erfolgen kann, ein hohes Gut darstellt.“Reformer“: Die Beschneidung ist ethisch nicht legitim, weil sie einer für das religiöse Leben welches ja durchaus ein hohes Gut darstellt unnötigen Praxis Vorschub leistet, deren Unterbindung langfristig dem Kindeswohl dienen würde.“ Diese Position vertritt zum Beispiel der jüdische Arzt Gil Yaron in der F.A.Z.Die Positionen lassen sich auch in einem Entscheidungsbaum zueinander in Bezug setzen:

via Beschneidungsethik | Telepolis.

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