Kognitive Immunität vor Informationsflut | Telepolis

Kognitive Immunität vor Informationsflut

Florian Rötzer 11.03.2010

Medien haben wenig Chancen, für Aufklärung zu sorgen, weil die Menschen nur wahrnehmen, was sie wahrnehmen wollenMedien mögen die vierte Macht sein, aber sie scheinen nicht als Mittel der Aufklärung zu fungieren, sondern eher Meinungen zu zementieren. Schließlich rezipieren die Menschen nicht nur vorwiegend die Medien, in denen sie ihre Meinung eher wiederfinden, sie wählen auch selektiv aus, was ihnen passt – und ziehen mitunter aus Nachrichten schon einmal heraus, was dort gar nicht geschrieben oder gesagt wurde bzw. überlesen oder überhören begründete Widerlegungen einer Position, die aber trotzdem weiter aufrechterhalten wird. Offenbar gibt es auch wenig erfreuliche Mechanismen, sich vor der medialen Informationsüberflutung zu schützen. drucken versendenViele Menschen haben ein „selektives Gedächtnis“, in dem bleibt, was einmal aufgenommen wurde, und das neue, korrigierende oder widersprechende Informationen wie ein Immunsystem Viren abwehrt, um energieökonomisch die Arbeit der Veränderung zu vermeiden. Das zumindest ist auch das Ergebnis einer Studie des Medienwissenschaftlers Barry Hollander von der University of Georgia, der dafür eine Umfrage unter 2.400 US-Amerikanern ausgewertet hat, …

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