Überwachungstechnik: Die Firma, die alles weiß: Narus … Ohne die Boeing-Tochter wäre Prism nicht möglich gewesen. | ZEIT ONLINE

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NSA-Mann rückte in die Geschäftsführung

Washington hätte gar keine andere Wahl gehabt, als auf private Partner wie Narus zurückzugreifen, sagen Sicherheitsexperten wie Allan Friedman vom Thinktank Brookings. „Die Behörden hatten schlicht nicht die Talente und die Ressourcen, solche Systeme selbst zu entwickeln.“ Die Internetüberwachung sei deshalb von Anfang an ein Joint Venture zwischen Regierungen und privaten Unternehmen gewesen. Wie eng Narus mit der Behörde zusammenarbeitet, zeigt sich auch auf der Gehaltsliste. 2004 stellte das Unternehmen William Crowell als Geschäftsführer ein. Crowell war bis dahin Deputy Director der NSA und saß bis zum 11. September in zahlreichen Sicherheitsgremien der Regierung.

Nicht nur wegen der engen Verknüpfung zu Geheimdiensten ist die Firma umstritten. 2011 berichtete das Wall Street Journal, Narus habe Gespräche mit dem damaligen libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi geführt. Der Diktator habe die Systeme von Narus nutzen wollen, um Dienste wie Skype und YouTube zu überwachen – und so die Aufständischen im Land unter Kontrolle zu halten. Auch mit anderen Regimen soll Narus zusammengearbeitet haben, darunter Pakistan und Saudi-Arabien. Narus selbst ging auf die Vorwürfe nie ein. …“

via

Überwachungstechnik für Regierungen und Behörden | ZEIT ONLINE.

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