gehoertundgesehen

25. August 2014

Der „Bildungsmonitor“, die bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber | NachDenkSeiten – Die kritische Website

Filed under: Medien,WERreGIERT — kunst.butler @ 11:00
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„Der „Bildungsmonitor“, die bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber
Verantwortlich: Wolfgang Lieb
Seit 2004 erstellt das „Institut der deutschen Wirtschaft“ IW, der „wissenschaftliche Schreibtisch“ für die arbeitgeberfinanzierte PR-Agentur „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ INSM jährlich einen sog. „Bildungsmonitor“. Mit „Bildung“ im allgemeinen Verständnis haben jedoch die in diesem Ranking miteinander verglichenen Handlungsfelder und Indikatoren allenfalls am Rande etwas zu tun. Schon der Begriff „Bildungs“-monitor ist eine Irreführung, die Studie ist …“

via: Der „Bildungsmonitor“, die bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber | NachDenkSeiten – Die kritische Website.

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3. Februar 2014

Ein Geflecht von spießbürgerlichen Klischees und Unwahrheiten führt den Bundespräsidenten zum gewollten Schluss: Mehr „Verantwortung“, mehr Militäreinsatz. | NachDenkSeiten – Die kritische Website

Filed under: WERreGIERT — kunst.butler @ 16:59
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„Ein Geflecht von spießbürgerlichen Klischees und Unwahrheiten führt den Bundespräsidenten zum gewollten Schluss: Mehr „Verantwortung“, mehr Militäreinsatz.

Man kann die Rede des Bundespräsidenten vor der Sicherheitskonferenz in München drehen und wenden, wie man will, sie hat eine zentrale Botschaft: Deutschland solle sich in den Krisen und Konflikten dieser Welt mehr engagieren. Das meint: militärisch engagieren – auch wenn dies immer wieder in Nebensätzen relativiert wird. – Man kann davon ausgehen, dass diese Rede mit der Bundesregierung abgesprochen ist. Außenminister Steinmeier hat sich parallel dazu ähnlich geäußert: „Deutschland ist eigentlich zu groß, um Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren”. Und Gauck hat Steinmeier als einzigen deutschen Politiker in seiner Rede ausdrücklich gelobt. Soviel zum Kern der Rede. Ansonsten enthält sie viele Aussagen und Fragen, die erkennen lassen, in welchen Klischees und Denkmustern sich der Bundespräsident bewegt. Wenn Sie sich das antun wollen, dann lesen Sie die Rede. Sie tun aber dann gut daran, sich quasi bei jedem Satz zu fragen: Was sagt er eigentlich, was will er sagen? Gaucks Sprache besteht oft aus Sprachsignalen, die als Stimmungsträger gedacht sind und nicht als logisch nachvollziehbare Aussagen. Albrecht Müller.Es folgen jetzt einige Anmerkungen zur Rede Gaucks und zu den Umständen: …“

via: Ein Geflecht von spießbürgerlichen Klischees und Unwahrheiten führt den Bundespräsidenten zum gewollten Schluss: Mehr „Verantwortung“, mehr Militäreinsatz. | NachDenkSeiten – Die kritische Website.

1. Januar 2014

TAFTA – die große Unterwerfung | lmd, dt. Ausgabe, 8.11.13

Filed under: WERreGIERT — kunst.butler @ 21:11
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Lori Wallach:

„… Das Forum bietet also den Großkonzernen eine Basis für koordinierte Angriffe auf politische Projekte beiderseits des Atlantiks, die dem Schutz der Konsumenten, der Umwelt, des Weltklimas und anderer öffentlicher Interessen dienen. Sein erklärtes Interesse ist es, \“handelspolitische Störfaktoren\“ trade irritants zu beseitigen, damit sie beiderseits des Atlantiks nach denselben Regeln operieren können – und möglichst frei von staatlicher Einmischung. Der euphemistische Schlüsselbegriff \“regulatorische Konvergenz\“ verdeckt dabei das wichtigste Ziel: Man will die Regierungen im Namen der \“Äquivalenz\“ und der \“wechselseitigen Anerkennung\“ vergattern, auch solche Produkte und Dienstleistungen zuzulassen, die den jeweiligen einheimischen Standards nicht genügen.Die dem öffentlichen Interesse verpflichteten Standards zu \“deckeln\“, ist ein zweites Ziel des TTIP-Tafta-Projekts. Bei den Verhandlungen will man neue \“transatlantische\“ Standards erarbeiten. So fordern die US-Handelskammer und BusinessEurope, zwei der weltweit größten Unternehmerverbände, die Repräsentanten der Großindustrie müssten gemeinsam mit den Regierungen ein neues Regelwerk für die zentralen Zukunftsentscheidungen entwickeln.Die Unternehmerseite formuliert ihre Ziele bemerkenswert offen, zum Beispiel beim Streit über die Kennzeichnung \“gentechnisch veränderter Organismen\“ GMO. Während die Hälfte der US-Bundesstaaten derzeit über eine obligatorische Kennzeichnung genmanipulierter Produkte nachdenkt, die übrigens mehr als 80 Prozent der einheimischen Verbraucher befürworten, drängen die Gentechnik produzierenden und verarbeitenden Unternehmen darauf, die GMO-Kennzeichnung über die TTIP-Tafta-Vereinbarungen wieder abzuschaffen.Am heftigsten beklagt sich der Verband der Biotechnik-Unternehmen BIO, zu dem auch der Branchengigant Monsanto gehört, über \“die signifikante und weiter wachsende Lücke\“ zwischen \“der Freigabe neuer Biotechnologie-Produkte in den Vereinigten Staaten und der Zulassung dieser Produkte in der EU\“.8 Monsanto und die anderen BIO-Unternehmen hoffen, diesen \“Rückstau bei der Zulassung/Verwendung von genveränderten Produkten\“ im Rahmen einer Transatlantischen Freihandelszone auflösen zu können.9Ein zweites wichtiges Thema ist die Nutzung beziehungsweise der Schutz privater Daten. Eine anonyme Koalition von Internet- und IT-Unternehmen, die sogenannte Digital Trade Coalition, wünscht, dass die EU-Datenschutzregeln nicht den Abfluss von persönlichen Daten in die USA behindern. Diese Lobby der Internetbranche erklärt, die aktuelle Einschätzung der EU, dass die USA keinen angemessenen Schutz der Privatsphäre gewährleisten würden, sei für sie \“nicht einsichtig\“. Angesichts der immer neuen Enthüllungen über die massive Datenspionage ist eine solche Äußerung besonders aufschlussreich. Auch der mächtige U.S. Council for International Business USCIB mahnt an, das Tafta-Abkommen müsse Ausnahmeklauseln im Bereich Sicherheit und Privatsphäre sehr eng fassen, \“damit diese nicht als verkappte Handelshindernisse benutzt werden können\“.10 Dazu muss man wissen, dass dem USCIB Unternehmen wie Verizon angehören, die der NSA massenhaft personenbezogene Daten zugeliefert haben.Ein drittes Angriffsziel ist die Lebensmittelsicherheit. Hier will die US-Fleischindustrie die Verhandlungen nutzen, um das EU-Verbot für mit Chlor und anderen Desinfektionsmitteln behandeltes Hähnchenfleisch zu kippen. Während die strengeren EU-Standards die Gefahr einer Kontaminierung der Produkte während des Schlacht- und Verarbeitungsprozesses reduzieren, begegnen die US-Regeln dem Kontaminierungsrisiko durch ein Desinfektionsbad, das Koli- und andere Bakterien auf den Hähnchenteilen abtöten soll. Also fordert der Mutterkonzern der Restaurantkette Kentucky Fried-Chicken, das Abkommen müsse die EU-Standards für Lebensmittelsicherheit so verändern, dass die Europäer ihre Chlorhähnchen kaufen können. …“

via: Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe, 8.11.13 TAFTA – die große Unterwerfung.

15. November 2013

lmd: TAFTA – die große Unterwerfung

Filed under: WERreGIERT — kunst.butler @ 19:21
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von Lori Wallach

„Aufgeregte Politiker von Berlin bis Brüssel sehen durch den NSA-Skandal das Transatlantische Freihandelsabkommen in Gefahr. Über das, was in dem angestrebten Vertrag stehen soll, reden sie nicht so gern. Ein Blick auf die ersten Blaupausen lässt ahnen, was Europas Bürger nicht zu früh erfahren sollen.

Bereits vor fünfzehn Jahren versuchten Großunternehmen bei den Verhandlungen über das Multilaterale Investitionsabkommen (MAI) ihre Macht heimlich still und leise in unvorstellbarem Maße auszuweiten. Damals scheiterte das Projekt am hartnäckigen Widerstand der Öffentlichkeit und der Parlamente. Damit wurde unter anderem verhindert, dass sich einzelne Konzerne denselben Rechtsstatus wie Nationalstaaten verschaffen konnten. Das hätte etwa bedeutet, dass Unternehmen eine Regierung verklagen können, \“entgangene Gewinne\“ aus Steuergeldern auszugleichen. …“

via Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe.

12. September 2013

Citoyens in Neuland | Blätter für deutsche und internationale Politik

Filed under: WERreGIERT,WissTech — faulaber @ 09:27
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Citoyens in Neuland – Über Privatheit in Zeiten des NSA-Skandals

von Bernd Rheinberg

Die Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstlers Edward Snowden könnten sich als einer dieser herausragenden Momente erweisen, aufgrund derer man die Geschichte in ein Vorher und ein Nachher einteilt. Diese Momente lassen uns innehalten – und genau hinschauen. Drei Elemente machen den Kern des NSA-Skandals aus: erstens, die widerrechtliche, mit hohen logistischen, personellen und finanziellen Mitteln durchgeführte Verletzung unserer Privatsphäre durch die Geheimdienste; zweitens, die Aushöhlung des Rechts durch den Rückzug der staatlichen, demokratisch legitimierten Institutionen ins Geheime Arkanum; und drittens, die freiwillige oder unfreiwillige Zusammenarbeit monopolartiger Unternehmen des Internets mit staatlichen Stellen. …

via Citoyens in Neuland | Blätter für deutsche und internationale Politik.

10. September 2013

Lesung: Jakob Augstein – aus seinem Buch „Sabotage“ | So., 15.09.13 – 16.00 Schloss Sacrow

Filed under: Kunst und Kultur,WERreGIERT — kunst.butler @ 21:26
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Das ist der erste Beitrag in kunst.butlers blog, bei dem ich denke, der könnte genausogut bei der älteren Schwester ‘gehört und gesehen’ stehen. Steht er aber nicht. Bisher. Nu doch.

kunst.butler's blog

Reihe Sacrower Begegnungen – Lesungen und mehr …
Unter Leitung von Christian Richter in Zusammenarbeit mit Ars Sacrow liest am Sonntag, 15.09.2013 um 16.00 Uhr Jakob Augstein aus seinem Buch „Sabotage“ – Warum wir uns zwischen Kapitalismus und Demokratie entscheiden müssen.

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14. Januar 2012

TI: Kinostart „Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen“

Filed under: Kunst und Kultur,WERreGIERT — faulaber @ 13:04
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transparancy international meldet am 12.1.2012:
Deutschlandweit – Kinostart: Heute kommt der Film „Das System-Alles verstehen heißt alles verzeihen“ des Regisseurs Marc Bauder in die deutschen Kinos. Er erzählt die Geschichte eines jungen Mannes aus Rostock, der vom Kleinkriminellen über Beziehungen zum Lobbyisten für eine Erdgas-Pipeline wird und erkennen muss, dass die alten Netzwerke der Zeit vor 1989 im Verborgenen weiterhin aktiv sind. Der Politkrimi möchte aufzeigen, wie leicht Menschen manipuliert oder auch korrumpiert werden können und thematisiert mit viel dokumentarischem Gehalt den Bau der Pipelines für russisches Gas für Westeuropa.http://das-system-verstehen.de/

via TI-Deutschland: Deutschlandweit: Kinostart des Films „Das System-Alles verstehen heißt alles verzeihen“.

mehr zum Film bei Programmkino.de

Aufführungstermine: das-system-verstehen.de

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