gehoertundgesehen

21. Mai 2017

Spruchbeutel | Textkette

„Erasmus von Rotterdam :

Vertrauliche Gespräche – Gespräch eines Abtes mit einer gebildeten Frau

Magdalia: Wie kann denn aber einer angenehm leben, der nicht ein rechtes Leben führt?

Antonius: Nein, im Gegenteil: Wie kann denn einer ein angenehmes Leben führen, der rechtschaffen lebt?

Aus: Der deutsche Renaissance-Humanismus. Abriß und Auswahl von Winfried Trillitzsch. leipzig: Reclam, 1981, S. 195f.“

Quelle: Spruchbeutel | Textkette

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Hören! : Über Eliten (3/4) – Im Echoraum mit Gleichgesinnten

Filed under: WERreGIERT — kunst.butler @ 11:37
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Sendereihe im Deutschlandfunk:  Über Eliten

Teil (3/4): Im Echoraum mit Gleichgesinnten

„Der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann schließt sich dem Lob der Elite nicht an, das im Bildungsbereich schon lange en vogue ist. Das aktuelle Verständnis von Elite sei „aus dem neoliberalen Geist des Wettbewerbs“ geboren und habe der Elite, obwohl sie vielfach versagt habe, eine falsche Aura verliehen. Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Jochen Rack“

Quelle: Über Eliten (3/4) – Im Echoraum mit Gleichgesinnten

Ja. HÖREN.

11. Februar 2017

ZitatHinweis: Außenansicht – Süßes Gift

Filed under: Haben und Teilen,WERreGIERT — kunst.butler @ 20:20
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„Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Gesellschaft spalten und den Aufstieg bisher Benachteiligter verhindern. … “
Anke Hassel, 51, ist wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Quelle: SZ: Außenansicht – Süßes Gift

21. April 2015

Danke DLF: Wirtschaftspolitik – Warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist

Filed under: Haben und Sein,Haben und Teilen,WERreGIERT — kunst.butler @ 15:59
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Da kann man lesen: „Warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist

Ulrike Herrmann im Gespräch mit Mathias Greffrath

Der Finanzkapitalismus wurde bisher nicht wirksam reguliert, kritisiert Wirtschaftshistorikerin Ulrike Herrmann.

„Die allermeisten Leute haben Angst vor der Finanzwelt“, sagt Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung „taz“. Auch der Staat habe deshalb die Banken bis jetzt nicht reguliert. Allerdings führe ein massiver Eingriff in das System des Finanzkapitalismus zu seinem Einbruch – und Chaos und Panik folgten, warnt Herrmann.

Mit Billionenspritzen versuchen Zentralbank und „marktkonforme“ Wirtschaftspolitik das Wachstum anzukurbeln. Grüne Theoretiker plädieren für Green Growth – einen ökologisch sauberen Kapitalismus. Gewerkschafter fordern eine Stärkung der Massenkaufkraft und staatliche Investitionen, um die Soziale Marktwirtschaft zu retten.

Sie alle können sich auf Wirtschaftswissenschaftler berufen. Die gegenwärtige Krise aber hat zu einer Renaissance der Theorien geführt, die auf die prinzipielle Unmöglichkeit eines ewigen Kapitalismus hinweisen – und das nicht nur aus ökologischen Gründen. Aber können sie uns etwas über eine Zukunft jenseits des Kapitalismus sagen?

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung „taz“. In ihrem Buch „Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“ zeichnet sie die Geschichte des Kapitalismus von seinen Anfängen bis heute nach.

Mathias Greffrath: Ulrike Herrmann, Sie haben Bankkauffrau gelernt, dann Wirtschaftsgeschichte und Philosophie studiert. Sie sind seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der Berliner Tageszeitung, der taz, sind als solche auch häufig im Presseclub zu sehen. Ihre letzten Bücher heißen „Hurra, wir dürfen zahlen: Der Selbstbetrug der Mittelschicht“ und im letzten Jahr „Der Sieg des Kapitals: Wie der Reichtum in die Welt kam“.

Und wir wollen uns heute der Frage widmen, warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist. Ist das die falsche Frage an jemanden, der ein Buch über den Sieg des Kapitals geschrieben hat?

„Das Ende des Kapitalismus wird anders kommen“ …

via: Wirtschaftspolitik – Warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist.

9. Februar 2015

Omri Boehm – „Zionismus nicht vereinbar mit humanistischen Werten“ — DLF

Das kann man auch noch mal hören:

„Philosoph Omri Boehm – „Zionismus nicht vereinbar mit humanistischen Werten“

Zwischen einem jüdischen und einem demokratischen Staat besteht ein Widerspruch – diese Ansicht vertritt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn um jüdisch zu sein, müsse man „jüdisches Blut“ haben – und ein Staat könne keine liberale Demokratie sein, wenn er sich zugleich erlaubt, ethnisch nicht neutral zu sein, sagte er im DLF.“

http://www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Direkter Link zur Audiodatei

via: Philosoph Omri Boehm – „Zionismus nicht vereinbar mit humanistischen Werten“ — WordPress.com.

10. Februar 2012

Das Gehirn ist eine ontologische Maschine | Telepolis

[Reinhard Jellen 10.02.2012 – telopolis]

Der Philosoph Thomas Metzinger ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Mainz und versucht, zwischen den Sphären der Geisteswissenschaft und der Gehirnforschung zu vermitteln. In seinem Buch „Der Ego-Tunnel. Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik“ greift er hierfür auf das Theorem des „Selbstmodells“ zurück, das – mit den branchenüblichen Simplifizierungen bedacht – für einen beachtlichen Wirbel in den Medien gesorgt hat und Gegenstand hitziger Diskussionen geworden ist, die bisweilen der Sache selbst nicht gerecht werden.

Herr Metzinger, übertragen Sie mit ihrer Theorie Ergebnisse aus der Hirnforschung ganz einfach auf das Feld der Philosophie und verabsolutieren sie damit?
Thomas Metzinger: Das wäre natürlich ein schwerer Fehler und ist für manche auch eine Versuchung. Mir geht es aber eigentlich um etwas wesentlich Einfacheres und Bescheideneres, nämlich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Philosophie des Geistes und der Gehirnforschung zu organisieren. Dazu muss man neue begriffliche Werkzeuge entwickeln, die beide Disziplinen gleichzeitig voranbringen.Man muss heutzutage als Philosoph empirische Auflagen für die Theoriebildung akzeptieren. Das heißt: Wenn man sich wirklich für die Probleme der klassischen Philosophie wie Intentionalität, Willensfreiheit oder Bewusstsein interessiert, sollte man auch empirisch informiert sein, weil vieles, was Philosophen in der Vergangenheit geschrieben haben, angesichts neuer empirischer Befunde nicht mehr haltbar ist. Auf der anderen Seite denke ich, dass für Neurowissenschaftler, wenn sie allgemeinere Aussagen über Geist, Bewusstsein oder das Selbst machen wollen, eine kritische philosophische Begleitung wichtig ist. Daten müssen begrifflich interpretiert und irgendwann auch in einen allgemeineren theoretischen Rahmen eingebettet werden. Für mich ist Philosophie Begriffswissenschaft: …

via Das Gehirn ist eine ontologische Maschine | Telepolis.

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