gehoertundgesehen

31. Januar 2017

Trump Connections

Filed under: Haben und Teilen,WERreGIERT — kunst.butler @ 22:35
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Trump ConnectionsVisualization of 1.500 individuals and organizations connected directly and indirectly to Donald Trump. To explore the network further select one of the connections on the right of the graph or search below.

Quelle: Trump Connections

Visualization by Kim Albrecht

Data and investigation by Buzzfeed

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24. November 2014

Wenn sich drei Ziele im Wege stehen | Publik-Forum

Filed under: Haben und Sein,WERreGIERT — kunst.butler @ 22:18
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„Wenn sich drei Ziele im Wege stehen

Führt das geplante transatlantische Freihandelsabkommen in einen autoritären Kapitalismus? Ein Harvard-Ökonom kommt zu einer erschreckenden Antwort.
Die Kritiker des geplanten Freihandelsabkommens zwischen den USA und der Europäischen Union sind empört darüber, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden, ohne Kontrolle durch Parlamentarier. Der Ökonom Dani Rodrik, Professor an der renommierten Harvard University, sieht darin ebenfalls Grund zur Krtik, ist aber keineswegs verwundert. Der Grund: Der 57-Jährige forscht seit vielen Jahren über die Auswirkungen der Globalisierung – …“

via: Wenn sich drei Ziele im Wege stehen – Publik-Forum.de – Archiv; dort auch als audio-file.

1. Januar 2014

30.CCC: Neue tiefe Einblicke ins Schreckenskabinett der NSA | c’t

Filed under: WERreGIERT,WissTech — kunst.butler @ 19:48
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„Der Netzaktivist Jacob Appelbaum hat zahlreiche neue Angriffsarten der NSA enthüllt, die bis zum Injizieren von Schadcode über WLANs aus mehreren Kilometer Entfernung Projekt \“Nightstand\“ und dem Abfischen von Bildschirm- und Tastaturdaten per Radar reichen. \“Das ist schlimmer als die schlimmsten Albträume\“, erklärte der Computerexperte am Montag auf dem 30. Chaos Communication Congress 30C3 in Hamburg. Der technische US-Geheimdienst strebe damit im Geheimen die \“totale Überwachung und Kontrolle\“ an. …“

via: 30C3: Neue tiefe Einblicke ins Schreckenskabinett der NSA | c’t.

2. Oktober 2013

Ilija Trojanows Einreiseverbot: Willkür und Freiheit – FAZ

Filed under: WERreGIERT — faulaber @ 12:30
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Ilija Trojanows Einreiseverbot – Willkür und Freiheit 01.10.2013

„Mein Fall sei „speziell“, sagte man mir als einzige Erklärung am Flughafenschalter. Warum ich nicht in die Vereinigten Staaten reisen darf, weiß ich immer noch nicht. Am Montag, dem 30.September 2013, stand ich in Salvador da Bahia, Brasilien, um 8.36 Uhr vor dem Schalter von American Airlines, um einzuchecken: Flug AA 238 nach Miami. Dort wollte ich umsteigen und mit AA 1391 nach Denver, Colorado, weiterfliegen, um vom 4. bis zum 6. Oktober bei einer Konferenz nordamerikanischer Germanisten aufzutreten und mitzudiskutieren. Kaum hatte die Mitarbeiterin der Fluggesellschaft meinen Namen eingegeben, hielt sie inne, stand auf und verschwand ohne Erklärung hinter einer Tür. Wenig später kehrte sie mit einer offensichtlich höherrangigen Person zurück, die mir in einem rasanten Portugiesisch und dann in fast ebenso schnellem Englisch mitteilte, wegen „Border Crossing Security“ sei sie verpflichtet, die amerikanischen Behörden sofort nach meiner Ankunft am Flughafen zu verständigen. Sie fragte, ob sie meinen Pass mitnehmen dürfe, im Duktus jener Höflichkeit, die einem nur pro forma die Wahl lässt, und zog sich zurück. Nach einigen Minuten des Wartens fragte ich die Mitarbeiterin am Check-In-Schalter, ob denn alle nicht-brasilianischen Staatsbürger sich einer solchen besonderen Kontrolle unterziehen müssten. Die Frau verneinte. „Ihr Fall ist speziell“, sagte sie enigmatisch. …“

via Ilija Trojanows Einreiseverbot: Willkür und Freiheit – Autoren – FAZ.

30. September 2013

NSA “Enterprise Knowledge System”: Social Graph für Geheimdienste

Filed under: WERreGIERT,WissTech — kunst.butler @ 23:01
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Hurra, sie sind schneller als gedacht:

„Die New York Times berichtete am Wochenende über NSA Programme, die komplexe soziale Graphen menschlicher Beziehungen erstellen. Die Graphen werden durch ein “Enterprise Knowledge System”, das sich die NSA 394 Millionen USD kosten lässt, erstellt. Langfristig soll das System in der Lage sein 20 Milliarden “Ereignisse” (record events) pro Tag aufzuzeichnen und innerhalb einer Stunde Analysten zur Verfügung zu stellen. Das System kann 94 unterschiedliche ‘Datentypen’ (Telefonnummern, E-Mail Adressen, IP Adressen) verarbeiten und diese auf 164 verschiedene Arten mit dem Zielobjekt (Person, Unternehmen, Gruppe) in Verbindung setzen. …“

via NSA “Enterprise Knowledge System”: Social Graph für Geheimdienste.

21. September 2013

Heute in den Feuilletons vom 21.09.2013

Filed under: WERreGIERT,WissTech — kunst.butler @ 21:24
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„Der einstige DDR-Bürgerrechtsaktivist Friedrich Schorlemmer ist sich im Gespräch mit Franz Viohl sicher, dass sich Erich Mielke seinerzeit die Finger nach der Technologie der NSA geleckt hätte. ‚Man muss von einem Totalitarismus der Daten sprechen. Wenn diese in die Hände derer gelangen, die von Demokratie nichts mehr halten, dann sind die Grundsätze unserer Rechtsordnung in Gefahr.‘ “

so schreibt der Perlentaucher heute in den ‚Feuilletons vom 21.09.2013‘.

… und man fragt sich, wer denn glaubt, dass wer bitte in der NSA etwas von Demokratie hielte. Jedenfalls meldete das Radio heute sinngemäß: die NSA suche eine Person, die sowohl von Geheimdiensttechniken, als auch vom (beachte: US-amerikanischen!) Datenschutzrecht etwas verstehe – zur Anstellung bei der NSA. Eine solche Person gäbe es in der NSA bisher nicht. Was nicht überrascht, aber doch entsetzt. Liegt doch die Vermutung nahe, dass US-amerikanisches Datenschutzrecht vergleichsweise übersichtlich ist. Ein Schelm, wer denkt, man könne nichts von Demokratie halten, ohne Recht kennen zu müssen?

Nachtrag: bis hier war es nur eine UNterstellung, dass das Datenschutzniveau in den USA niedriger sein könnte, als in Dt., man darf es aber auch als Tatsache ansehen: Verbindungsdaten sind in den USA rechtlich ungeschützt (Danke, golem).

19. Oktober 2011

Daniel Suarez: I. Daemon – Die Welt ist nur ein Spiel. II. Darknet

Filed under: Kunst und Kultur,WERreGIERT — faulaber @ 17:58
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Vor allem: extrem spannend. Je mehr man davon weiß, wie vieler seiner Ideen bereits Wirklichkeit SIND, um so spannender ist seine Fiktion. Eine Revolution aus einer web-weit-verteilten KI-Engine. Sie fordert Opfer und eröffnet Chancen. Die Perspektive ist da verführerisch romantisch, wo die Guten – durch ein ‚Gutes‘ System (jenseits teilweiser Zwangssteuerung durch den DAEMON) eigenverantwortlich Gutes (?) tun – obwohl auch das nur im Rahmen der von DAEMON gesetzten Prämissen möglich ist (aber wann ist das Gute unabhängig von Prämissen?). Aber die Grenzen sind unklar, moralische Kategorien längst ambivalent. Kann man das hier Beschriebene wünschen oder kann man wünschen, dass es nicht so kommt? Vieles ist bedrohlich ungewiss, aber beängstigend wirddas Szenario gerade weil der Autor (fast) nur  bereits heute vorhandene Puzzleteile einsetzt (oder doch in absehbarer Zeit als real vorstellbare). Insofern tatsächlich kaum ein science-fiktion, sondern ein … der Verlag sagt: Thriller. Ich finde: Kaum eine Seite zuviel.

Übrigens: vgl. wikipedia „Augmented Reality“ oder auch Augmented reality; Die Welt ist ein touchscreen.

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